Organische Mineralstoffe (Mineralstoffe, die an organische Moleküle wie Aminosäuren gebunden sind) werden vom Körper im Allgemeinen leichter aufgenommen, da sie eine höhere Bioverfügbarkeit aufweisen. Anorganische Mineralstoffe (wie Sulfat- oder Oxidverbindungen) können jedoch ebenfalls wirksam sein und bieten in bestimmten Situationen Vorteile, beispielsweise hinsichtlich Stabilität, Preis und Verfügbarkeit.
Durch die Kombination beider Typen kann Folgendes sichergestellt werden:
1. Das Pferd erhält ausreichend Mineralien – Organische Mineralien können ergänzend eingesetzt werden, wenn die Aufnahme anorganischer Mineralien unbekannt oder gering ist.
2. Die Nährstoffverwertung bleibt erhalten – Anorganische Mineralstoffe sind oft günstiger und in Mischungen stabiler. Viele von ihnen werden sehr gut aufgenommen, manche Tiere sogar mindestens genauso gut. Am besten werden anorganische Mineralstoffe in Form von Sulfatverbindungen aufgenommen. So kann man der Mischung zusätzlich Schwefel zuführen (wichtig für die Entgiftung, das Fell, die Hufe usw.).
3. Individuelle Bedürfnisse werden erfüllt – Einige Mineralstoffe werden in anorganischer Form gut aufgenommen, während organische Bindungen die optimale Aufnahme verbessern können – zumindest für manche Pferde und bestimmte Mineralstoffe. Da es im Bereich der Pferdemedizin generell an Forschung mangelt, basieren unsere Ausführungen hauptsächlich auf Fällen, in denen Pferde zuvor mit „100 % organischen“ Mineralstoffpräparaten gefüttert wurden und dennoch Mangelerscheinungen entwickelten. Die Produkte von Regulator Complete sind darauf ausgelegt, den Mineralstoffbedarf des Pferdes durch die Kombination organischer und anorganischer Mineralstoffe zu decken und so eine ganzheitlichere Versorgung zu gewährleisten. Diese Aussagen basieren auf Erfahrungswerten aus der bisherigen Anwendung und werden durch Forschungsergebnisse zur Mineralstoffaufnahme bei Pferden gestützt.
Wann ist das eine dem anderen vorzuziehen?
• Organische Mineralien:
o Wenn eine hohe Verfügbarkeit erforderlich ist, beispielsweise aufgrund von Stress, Krankheit oder hoher Arbeitsbelastung.
o Falls Sie Bedenken haben, dass der Gehalt an konkurrierenden Mineralien im Futter die Aufnahme beeinträchtigen könnte, zeigen gut durchgeführte Untersuchungen, dass dies häufig nicht der Fall ist.
• Anorganische Mineralien:
o Wenn die Zusammensetzung der Ernährung bereits für ein gutes Mineralstoffgleichgewicht sorgt.
o Wenn das Futter kosteneffektiv sein soll und die Mineralien in ausreichender Menge leicht verfügbar sind.
Was beeinflusst die Mineralstoffaufnahme?
Studien, beispielsweise von Kentucky Equine Research, zeigen, dass viele Faktoren eine Rolle spielen:
1. Ballaststoffgehalt – Ein hoher Ballaststoffgehalt kann die Verdaulichkeit von Kalzium, Phosphor und Magnesium hemmen.
2. Mineralstoffverhältnisse – Ein Überangebot eines Mineralstoffs kann die Aufnahme anderer Mineralstoffe hemmen (z. B. kann ein hohes Kalzium-Phosphor-Verhältnis die Magnesiumaufnahme fördern, aber die Phosphoraufnahme hemmen).
3. Mineralstoffqualität – Organisch gebundene Mineralstoffe werden oft besser vom Körper aufgenommen als anorganische, aber nicht immer. Individuell lässt sich nicht vorhersagen, was am besten wirkt. Durch die Verwendung verschiedener Mineralstoffquellen bieten die Produkte von Regulator Complete eine umfassendere Versorgung.
Der in einigen Studien mit organisch gebundenen Mineralstoffen beobachtete „bessere Abbau“ ist oft überraschend gering (einige Prozent) und vor allem bei knappen Versorgungslagen relevant. Leider nutzen manche Unternehmen dies als Argument für eine Reduzierung der Tagesdosis.
Abschluss
Die Wahl zwischen organischen und anorganischen Mineralien hängt von der Gesamtzusammensetzung des Futters, den Bedürfnissen des Pferdes und wirtschaftlichen Erwägungen ab. Durch die Kombination beider Arten lassen sich folgende Vorteile erzielen:
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Ausgewogene hohe Bioverfügbarkeit.
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Es ist besser, mehrere Pferdearten abzudecken, als nur eine.
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Stabilität und Langlebigkeit erreichen.
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Für eine solide Wirtschaftslage sorgen.
Dadurch erhält das Pferd unter verschiedenen Bedingungen die notwendigen Mineralien.


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