Mavesår hos heste – den oversete årsag, ingen taler om (og hvad du faktisk kan gøre noget ved)

Magengeschwüre bei Pferden – die übersehene Ursache, über die niemand spricht (und was man tatsächlich dagegen tun kann)

17. November 2025Ingeborg Rahbek Pedersen

Alle reden über Magengeschwüre.
Aber nur sehr wenige sprechen darüber, warum sie auftreten – oder warum sie wiederkehren, selbst nachdem das Pferd behandelt wurde.

Es geht selten nur um Säure.
Es betrifft fast immer das gesamte tägliche Leben des Pferdes :

  • Rhythmus
  • Ballaststoffe
  • Kauzeit
  • Pausen
  • Fasern
  • Protein
  • Vitamine und Mineralstoffe
  • soziale Bedingungen
  • Und… was viele völlig übersehen: die Biologie des Magens

Um es ganz klar zu sagen:


🔍 1. Der Pferdemagen funktioniert zu 100 % anders als der menschliche Magen.

Ein Pferd produziert rund um die Uhr Magensäure.
Selbst wenn es auf leeren Magen gegessen wird.
Daher stellen lange Pausen ohne Ballaststoffe eine der größten Belastungen für die Magenschleimhaut dar.

Das Pferd ist geschaffen für:

  • ständige Bewegung
  • ständiger Zugang zu Fasern
  • ständiges Kauen
  • konstanter Speichel → als Puffersäure

Wenn einer dieser Faktoren ausfällt –
👉 Die Schleimhaut wird anfälliger.


🔥 2. Magengeschwüre werden selten durch „zu viel Säure“ verursacht.

Es geht um Säure in einem ungeschützten Bereich .

Der Magen hat zwei Zonen:

1️⃣ Oberer Teil (drüsenlos)
– kein Schleim
– kein Säureschutz
– Hier entstehen die allermeisten Verletzungen.

2️⃣ Unterer Teil (drüsenartig)
– zäher Schleim
– Säurestruktur
– Geschwüre treten hier nur auf, wenn das Gleichgewicht gestört ist.

Dies erklärt, warum Fütterungspausen, Routinen und Kauzeit so wichtig sind.


🧩 3. Warum wirkt eine Behandlung manchmal – und manchmal nicht?

Säurehemmende Medikamente können für einen gewissen Zeitraum relevant sein.
Aber das ändert sich nicht:

  • Wie lange verträgt das Pferd keine Raufutterfütterung?
  • wie viel es kaut
  • wie viele Fasern es erhält
  • wie sein Tagesrhythmus aussieht
  • Stress in der Herde
  • Fütterungshäufigkeit
  • Proteinmenge
  • und es ändert auch nichts daran, ob das Pferd das bekommt, was es braucht, um seinen Körper im Gleichgewicht zu halten.

Deshalb sagen viele Leute:

„Mein Pferd fühlte sich zunächst besser – dann kam die Krankheit wieder.“

Es liegt nicht am Medikament.
Das liegt daran, dass die Ursache weiterhin bestand .


🪰 4. Übersehener Faktor: Bremsenlarven

Würmer verursachen keine Magengeschwüre –
Aber sie können Folgendes erschaffen:

  • lokale Reizung
  • erhöhter Histaminspiegel
  • empfindlichere Schleimhaut

Es richtet an sich keinen Schaden an.
kann aber dazu führen, dass der Magen anfälliger für Stress durch Managementfehler wird.


📉 5. Die Hauptursachen von Magengeschwüren (über die sich nur wenige im Klaren sind)

  • lange Pausen ohne Raufutter
  • Kaugummi besorgen
  • geringe Proteinzufuhr
  • Heu mit niedriger Struktur
  • unregelmäßige Tagesabläufe
  • Stress
  • Isolierung
  • Mangel an grundlegenden Nährstoffen
  • zu viel Zucker/Stärke in einer Portion
  • veränderte Bedingungen, Transport, Umzug

Magengeschwüre sind fast nie ein und dasselbe.
Es ist eine Kette kleiner Dinge , die zusammengenommen das Pferd aus dem Gleichgewicht bringen.


🌱 6. Was können Sie in der Praxis tun?

Man kann nicht alles kontrollieren –
Aber Sie können die Fütterung und den Rhythmus kontrollieren.

Folgendes hilft dem Pferdemagen immer – unabhängig von der Diagnose:


1. Ballaststoffreiche Säuglingsnahrung mit stabiler Nährstoffzusammensetzung

Ein Produkt wie Every Day Happy bietet eine solide und gleichmäßige Basis an Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren, Ballaststoffen, Fetten und Antioxidantien in kleinen, täglichen Mengen – ohne größere Schwankungen.

Das ist keine Medizin.
Es ist Stabilität .


2. +Ballaststoffbrei zur Unterstützung der Kauzeit und für mehr Ruhe

Eine kleine Portion Kartoffelbrei zusammen mit Ballaststoffen ergibt:

  • mehr Fülle
  • mehr Flüssigkeit
  • weiche Faserstruktur
  • ein ruhigeres Essen

Es geht nicht um die Behandlung –
Es geht um Physiologie und Routine .


3. Salz – einer der am meisten unterschätzten Faktoren

Viele Pferde bekommen zu wenig Salz.
Zu wenig Salz = zu wenig Durst = zu wenig Wasser → das beeinträchtigt die gesamte Verdauung.

Tägliches Salz ist kein „Detail“ –
Dies ist die Grundlage für eine gute Magen-Darm-Funktion .


4. RC O3 – stabile Omega-3-Versorgung in kleinen Mengen

Omega-3-Fettsäuren sind ein natürlicher Bestandteil einer ballaststoffreichen Ernährung.
RC O3 kann dazu beitragen, die Ernährung stabil zu halten und dem Pferd das zu geben, was es normalerweise aus frischem Gras beziehen würde.
Es geht darum , die Fütterung das ganze Jahr über ausgewogen zu gestalten .


⭐ 7. Die eigentliche Schlussfolgerung:

Bei Magengeschwüren geht es nicht nur um Säure.
Es geht um:

  • zirkadianer Rhythmus
  • Kauzeit
  • Faser
  • Protein
  • ruhig
  • Nährstoffgleichgewicht
  • das Alltagsleben des Pferdes

Eine medizinische Behandlung kann die Symptome verändern.
Fütterung und Management lösen das Problem .

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