Wollen Sie ein Pferd, das viele Jahre hält – oder eines, das viel zu schnell ausbrennt?
Stellen Sie sich ein Sportpferd vor, das nach dem Training immer etwas Muskelkater hat, sich nur langsam erholt und regelmäßig kleinere Verletzungen erleidet. Viele denken zuerst an Hufeisen, Sattel oder Trainingsplan – vergessen aber das Futter. Was, wenn das Problem mit einem Immunsystem beginnt, das ständig überlastet ist?
Welche Funktion hat Hefe im Körper?
Futterhefe (z. B. Saccharomyces cerevisiae ) wird häufig in Futtermischungen, Mehlen und Ergänzungsfuttermitteln verwendet. Sie enthält unter anderem β-Glucane , die Immunzellen im Darm aktivieren (Perricone et al., 2022).
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Kurzfristig : Kann helfen, wenn das Pferd krank ist, mit Antibiotika behandelt wird oder starkem Stress ausgesetzt ist.
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Langfristig kann eine ständige Aktivierung des Immunsystems zu einem Ungleichgewicht führen.
Wenn das Immunsystem „auf Hochtouren läuft“
Das Immunsystem muss handlungsbereit sein – nicht ständig in Alarmbereitschaft. Eine Überaktivierung kann Folgendes verursachen:
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🔻 Energieverlust : Immunreaktionen benötigen Energie, die das Pferd ansonsten für Muskeln, Leistung und Erholung nutzen könnte.
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🔻 Geringfügige Entzündung : Eine ständige Aktivierung kann Schleimhäute, Gelenke und Muskeln belasten.
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🔻 Mehr Erholungszeit : Bedeutung für Trainingsplan, Leistung und Ausdauer.
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🔻 Erhöhtes Risiko von Verletzungen und Schmerzen : Häufigere Tierarztbesuche und ein Leben, das von kleineren Problemen geprägt ist.
In Untersuchungen sowohl an Pferden als auch an anderen Tieren wurde genau dieser Zusammenhang zwischen Hefe, Immunantwort und erhöhter Entzündungslast beobachtet (Lucassen et al., 2022; Liu et al., 2024).
Warum wird Hefe im Futter verwendet?
Bei Schlachttieren wie Rindern, Schweinen und Geflügel wird fast immer Hefe eingesetzt, da das Ziel ein schnelles Wachstum und eine effiziente Futterverwertung sind.
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Dadurch ergibt sich ein besseres Gewicht pro Kilogramm Futter.
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Die Aktivierung des Immunsystems macht die Tiere in kurzen Produktionszyklen widerstandsfähiger.
👉 Reit- und Sportpferde sind jedoch keine Schlachttiere. Es geht um langfristige Gesundheit, stabile Gelenke und belastbare Muskulatur – nicht um kurzfristige Gewichtszunahme.
Ausgewogenheit vs. Überaktivierung
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Gleichgewicht
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Energie für die Muskeln
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Ruhige Erholung
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Gesundes Gelenkgewebe
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Stabiles Wohlbefinden
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Überaktivierung (z. B. tägliche Zugabe von Hefe)
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Energie für die Immunantwort
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Langsame Genesung
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Verstärkte Entzündungen in Gelenken/Muskeln
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Mehr Verletzungen und Tierarztbesuche
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Regulator Completes Wahl – Ruhe und Langlebigkeit statt Überaktivierung
Wir bei Regulator Complete glauben, dass Ruhe, Stabilität und natürliches Gleichgewicht die beste Grundlage für ein Pferd bilden, das viele Jahre lang ein erfülltes Leben führen wird.
Deshalb verzichten wir auf die Zugabe von Hefe zu unseren Produkten. Stattdessen verwenden wir:
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Natürliche Ballaststoffe, die den Darm füllen, ohne ihn zu überreizen.
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Ausgewogene Mengen an Proteinen und Aminosäuren für den Aufbau starker Muskeln.
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Omega-3-Fettsäuren, die auf natürliche Weise Entzündungen reduzieren.
Es sorgt für einen Körper im Gleichgewicht – bereit, Leistung zu erbringen, sich zu erholen und ein gesundes Leben ohne unnötige Schmerzen zu führen.
Quellen
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Perricone V. et al. (2022). Die Rolle der Hefe Saccharomyces cerevisiae für die Darmgesundheit von Pferden: Ein aktualisierter Überblick… Animals . PMC9774806
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Lucassen A. et al. (2022). Fermentationsprodukte von Saccharomyces cerevisiae und das Darmmikrobiom von Pferden . Animals .
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Liu X. et al. (2024). Hefepeptide bei Kälbern: Immunologische und entzündungshemmende Wirkungen . Front. Know. Sci.
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Yi S. et al. (2025). Auswirkungen von Hefekulturen auf Wachstumsleistung, Faserverdaulichkeit und Gesundheit von Rindern . Animals .
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Pang Y. et al. (2022). Hefeprobiotika und Hefeprodukte zur Verbesserung der Tiergesundheit . J. Fungi .
⚖️ Hinweis: Dieser Artikel basiert auf veröffentlichten Forschungsergebnissen zum Thema Hefe in der Tierernährung. Er dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung durch einen Tierarzt oder Futtermittelexperten.


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